Zwischen zwei leben: Ein Abenteuerfilm mit kitschiger Liebesgeschichte

Idris Elba, Kate Winslet und ein riesiger, verschneiter Berg: Was kann es nur besseres geben? Der freigeistige Fotojournalist Alex (Winslet) „schießt Neo-Nazis für den Guardian“ und heiratet am nächsten Morgen, der verhasste Gehirnchirurg Ben (Elba) muss am nächsten Tag einen sterbenden 10-Jährigen operieren, Sie sitzen in Salt Lake City am Flughafen fest und alle Flüge wurden geerdet.

Das Paar kumpelt und überredet einen Charterpiloten, sie trotz drohendem Sturm über eine Bergkette zu fliegen. Sie stapeln sich ins Flugzeug, während Alex praktisch aus dem Fenster rennt und versucht, Fotos zu machen, während Ben Candy Crush spielt, gekleidet in einen Kaschmirpullover und einen unpassend schönen Kamelmantel.

Zwangsläufig stürzt das Flugzeug ab und lässt sie eisig und gestrandet zurück, nur mit dem Golden Retriever des Piloten, um ihnen Gesellschaft zu leisten. Aber dann katapultiert sich der Desaster-Film in eine schmachtende Romanze, eine seltsame Fehlzündung, die unbeabsichtigt komisch wird (besonders das verrückte Ende der Wunscherfüllung).

Trotz des vermeintlichen Lebens- oder Totenszenarios des Paares fühlen sich die Einsätze niedrig, und die Autoren J Mills Goodloe und Chris Weitz werfen jede mögliche Gefahr im Zusammenhang mit Schnee bei dem unwahrscheinlichen Paar. Ein gebrochenes Bein, Unterkühlung, ein Bergpuma und eine Bärenfalle sind für Ben nicht genug, da er mit dem Gesicht eines Hollywood-Helden und den Überlebensfähigkeiten von Bear Grylls ausgestattet ist, der jedes Problem mit serienmörderischer Vorbereitung löst.

The Mountain Between Us baut auf eine zahme Romanze auf, die in mir die Frage aufwarf, was für ein Film es wäre, wenn das Studio den Mut hätte, eine romantische Komödie mit Winslet und Elba zu drehen, die über diesem parodistischen Material stehen.

Pulp Fiction – Die Mutter aller Kultfilme

Quentin Tarantino hat mit Pulp Fiction im wahrsten Sinne des Wortes die Mutter aller Kultfilme geschaffen. Dies bringt er zustande, indem er einprägsame Charaktere, wie philosophische Profikiller, perverse Entführer, kalte Boxer und zu guter letzt eine verführerische Gansterbraut in eine einzige Geschichte schmiedet.

Die Handlung

In einem kurzen Prolog beschließen Honey Bunny und Pumpkin, ein Gangsterpäärchen, ein Diner auszurauben. Mit dieser Szene beginnt der Film oder wieder darin zurück, endet er auch wieder.

Danach beginnt die berühmte Szene, in der die beiden Profikiller zusammen im Auto sitzen, auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftrag, und über das europäische, metrische System diskutieren – Zusammenhängend damit, dass die Burger dort auch anders heißen.

Danach befinden Sie sich in einer Wohnung, in der sich ein Koffer mit der gesuchten Ware befindet. Dort erschießt einer der beiden Killer einen beteiligten, nachdem er mit seiner bekannten Rezitation aus dem Buch Hesekiel fertig ist, welche nicht ganz mit dem Original übereinstimmt.

Es erfolgt ein Szenenwechsel: In einer Kneipe sitzt ein Profiboxer namens Butch, der Vincent seine Frau übergibt, der sie während seiner Abwesenheit ein wenig unterhalten soll. Es erfolgt die Tanzszene von Vincent und Mia.

Als Vincent sie zuhause absetzt, schwört er sich auf der Toilette, dass er nichts weiter tun wird. Mia hingegen findet währenddessen das Kokain in seiner Jackentasche und gönnt sich eine Überdosis. Vincent bringt sie im folgenden zum Drogendealer seines Vertrauens, der ihm eine Adrenalinspritze in die Hand drückt und ihm sagt, die müsse direkt in ihr Herz, wenn sie überleben soll – Vincent folgt seinem Rat nach einigem Zögern.

Da wir nicht spoilern wollen endet hier erst einmal die Handlung.

Fazit

Pulp Fiction ist zweifelsohne ein kleines Meisterwerk. In der großen Filmlänge verwirren sich immer mehr, chonologisch nicht unbedingt aufeinander abfolgende groteske Zufälle, vermischt mit bereits bekannten Klischees, wie etwa den zwei Auftragskillern, dem Boxer, dessen Karriere eigentlich zuende ist oder auch dem Mafioso, der eine Zeit lang die Frau seines Bosses bespaßen soll.

Ein grandioser und zeitloser Film mit tollen Konversationen und einer spannenden Handlung.

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